Hartfaserplatten als Werbeaufsteller

Hartfaserplatten - Plakatständer - Leim, Draht Kabelbinder - Kunststoff plakate - Werbesysteme

Faserplatten als Werbeaufsteller

Nicht immer findet sich eine geeignete Wand, an die sich ein Plakat kleben lässt. Wer Plakate an Laternenmasten, Bauzäunen oder Bäumen anbringen will braucht dafür als erstes einen stabilen und glatten Untergrund, auf den er das Plakat kleben kann. Unter anderem sind hierfür verschiedene Holzfaserplatten sehr gut geeignet. Wenn Sie Hartfaserplatten kaufen wollen, dann sind Sie hier genau richtig. Im Folgenden Text finden Sie alles wissenswerte über dieses Produkt. Auch wenn Sie MDF Platten kaufen wollen, finden Sie hier alles was Sie darüber müssen.

Hartfaserplatten als Werbeaufsteller

Dieses Material ist vielen umgangssprachlich auch als „Presspappe“ bekannt und findet außer im Plakatierungsbedarf oft Verwendung als Rückwand für Möbel und im Innenausbau. Grundlage dies Holzwerkstoffs sind Holzfasern der typischen Wirtschaftsbaumarten Fichte, Kiefer, Buche, wobei auch fast alle anderen bekannten Holzarten hierfür in Frage kämen. Das zu Hackschnitzeln zerkleinerte Holz wird zur Zerfaserung zunächst unter Druck gekocht und anschließend zu Fasern zermahlen. Hierbei werden nur geringe Anforderungen an die Qualität des Holzes gestellt, was die Nutzung von sehr dünnen und auch teilweise schon faulen Hölzern, sowie Abfallhölzern aus dem Recyclingkreislauf ermöglicht.
Zusammen mit den Holzfasern, werden, bei dem sogenannten Nassverfahren, Leim und Wachse in einem wässerigen Brei vermengt. Für unsere Platten werden ausschließlich Naturharze verwendet, die im Gegensatz zu den klassischen Formaldehydharzen keine gesundheitsschädlichen Ausgasungen haben. Da Wachse wasserabweisend sind, verringert sich durch deren Zugabe die Wasseraufnahmefähigkeit.
Im dem wässerigen Faserbrei setzen sich die die Fasern zu einem Vlies ab, welches mittels eines Siebes aus diesem entnommen wird. Anschließend wird diese Fasermatte mit von oben mit einem glatten Blech unter hohem Druck und Temperaturen von etwa 200°C für mehrere Minuten verpresst. Weil die Unterseite der Platte auf einem Sieb gepresst wird, entsteht die für diese Platten typische Struktur mit einer glatten und einer rauen Seite. Das Sieb ist notwendig, da durch den hohen Druck die Fasern so stark verdichtet werden, dass das reichlich vorhandene Wasser ansonsten nicht aus der Platte verdampfen könnte. Nach dem Öffnen der Presse würde die Platte statt dessen explosionsartig reißen.
Durch das Pressen werden Materialdichten von über 800 kg/m³ erreicht, was dichter als die meisten natürlichen Holzarten ist. Neben den Wachsen ist es auch die hohe Dichte, die das Eindringen von Wasser erschweren, wodurch sich diese Platten auch gut für vorübergehende Anwendungen im Außenbereich zu gebrauchen sind. Bekannte Einsatzgebiete sind die Verwendung in der Möbelindustrie, als Rückwände für Schränke oder als Böden von Schubladen, auch in der Verpackungsindustrie und im Innenausbau werden sie häufig benutzt. Sehr häufig wird auf Hartfaserplatten Wetrbung und andere Plakate aufgeklebt um sie als Trägermaterial zu benutzen.

MDF Mitteldichte-Faserplatten

Grundsätzlich verläuft die Gewinnung der Holzfasern und der Herstellungsprozess von MDF-Platten genauso wie bei den Hartfaserplatten. Der Unterschied liegt hierbei in der geringeren Pressdichte der Platten, so hat die fertige Platte am Ende eine Dichte zwischen 350-800 kg/m³ und weißt damit eine ähnliche Dichte auf, wie natürliches Holz. Auf Grund des geringere Pressdruckes kann hier während des Pressens das Wasser längst der Faser als Dampf entweichen, wodurch beidseitig glatte Oberflächen gepresst werden können.
Jedoch kann dadurch auch Wasser wieder leichter Eindringen, so dass es bei häufiger starker Befeuchtung zu Aufquellungen und Verformungen der Oberflächen kommen kann, wodurch ihr Einsatz im Freien eingeschränkt wird. Neben der Möbelindustrie kommt dieses Material hauptsächlich als Tragschicht für Bodenlaminate zur Anwendung.

Holzwerkstoffe und ihre Vorteile

Im Plakatierungsbedarf findet man eine Reihe weiterer Produkte, die man als Plakatuntergründe nutzen kann. Neben Kunststoff- und Blechtafeln, gibt es verschiedene Aluminiumverbundwerkstoffe, sowie sehr dichte und wasserabweisende Pappen. Trotz dessen werden Hartfaserplatten mit Abstand am meisten für Werbezwecke genutzt. Dies hängt mit einer Reihe positiven Eigenschaften dieses Materials zusammen. Neben dem verhältnismäßig günstigen Preis, lassen sich die Platten problemlos mit einfachsten Werkzeug zuschneiden und anderweitig bearbeiten. Die glatte, hochverdichtete Oberfläche nimmt nur mäßig Kleister auf, so dass sich aufgeklebte Plakate wieder abziehen lassen, was eine mehrmalige Verwendung erlaubt. Gleichzeitig lassen sich die Platten problemlos anstreichen oder beschriften und sind auch ohne weitere Schutzmaßnahmen mittelfristig für den Außeneinsatz tauglich. Zudem sind die Platten sehr biegsam und flexibel. Sie eignen sich daher gut zur Befestigung an runden Trägern, wie Laternenmasten oder Bäumen.
MDF-Platten hingegen sind kaum bis gar nicht biegsam. Von ihren Oberflächeneigenschaften her sind sie etwas saugfähiger, jedoch lassen sich auch hier aufgekleisterte Plakate wieder gut entfernen. Auf Grund der geringeren Dichte ist auch das Auftackern bedingt möglich. Durch ihre Stabilität eignen sich diese Platten gut um sie als Kundenstopper oder als feste Plakattafeln zu benutzen, die sich gut neben eine Tür lehnen lassen.
Beiden Platten haben gemeinsam, dass sie mit Naturleim hergestellt wurden und zu 93 % aus Holzfasern bestehen, die sich zu neuen Fasern oder Papier recyclen lassen, aber auch wie natürliches Holz voll biologisch abbaubar sind. Obwohl sie aus Holz bestehen sind sie schwer entflammbar, was auch eine Anwendung in Gebäuden gefahrlos ermöglicht, denn auch im Brandfall wird von ihnen, im Gegensatz zu verschiedenen Kunststoffen, kein giftiger Qualm freigesetzt.